Klinsmann geht

12.Juli 2006 von Christian

Laut verschiedenen Medienberichten steht die Antwort des gefeierten deutschen Bundestrainers Jürgen Klinsmann auf seine Zukunft als Nationaltrainer nun fest: Er geht.

Zugegebenermaßen eine Entscheidung, die viele Deutsche traurig macht, aber dennoch eine, die sicherlich auch viele zumindest nachvollziehen können. Was hat sich Jürgen Klinsmann im Vorfeld nicht alles anhören müssen. Immer wieder kräftige Schläge in die Seite und dennoch hat er sich von seinem Weg nicht abbringen lassen. Auch wenn ihn “Deutschland”[tm] dabei die meiste Zeit nicht unterstützt hat, so hat er weiter gemacht und die deutsche Nationalmannschaft so weit gebracht, wie es vorher keiner für möglich gehalten hatte. Und jetzt wollen doch alle den “Klinsi” behalten. Dass er sich da vielleicht über das Timing (lies: Opportunismus) ärgert, kann ich gut nachvollziehen. Von daher hat er Respekt für seine Leistung und Dank für das Erreichte verdient. Und wenn er jetzt gehen möchte (und evtl. – so traurig das für uns jetzt klingt – woanders Bundestrainer wird), dann ist das sein gutes Recht.

Andere können den Klinsmann vermutlich nicht exakt ersetzen, aber das ist auch gar nicht nötig. Klinsmann selbst hat ja viele Kontroversen losgetreten und lag damit letztlich richtig. Veränderung muss also nichts Schlimmes sein. Deutschland hat sich verändert und was nun wird, wird sich zeigen.

Nachzulesen etwa bei:


Übrigens:
Nach seinen herausragenden Leistungen soll der Bundestrainer nun mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden (vgl. Meldung der FAZ), das ihm am 14. August dieses Jahres in Berlin übergeben werden soll. Den Spielern der Mannschaft soll das Silberne Lorbeerblatt verliehen werden.


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bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Kirsten  |  12.Juli 2006 at 14:58

    Naja, verstehen kann ich ihn schon. Aber traurig finde ich es eben auch. Aber wenigstens ist Löw einer, der die Linie weiterfährt.

  • 2. Christian  |  12.Juli 2006 at 15:10

    Sicher, traurig sind die meisten, aber ich finde halt, dass man ihm das auch zugestehen muss. Er hat lange genug gegen “alle” kämpfen müssen und vielleicht auch einfach keinen Bock mehr.
    Außerdem darf man natürlich nicht vergessen, mit was für einem Leistungsdruck er sonst in Zukunft Bundestrainer wäre. Das Volk hat nach dem Erfolg (unerwartet von Null auf Drei) natürlich eine riesige Erwartungshaltung.

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